Es sind eindrucksvolle Erhebungen in der sonst eher flachen Landschaft und vom Menschen geschaffene Gebirge. Die Berge von nacktem Gestein als Nebenprodukt aus dem Bergbau sind zumeist rekultiviert und ideale Aussichtspunkte, Naherholungsgebiete und grüne Oasen inmitten dem dichtbesiedelten Ruhrgebiet. Das Spektrum reicht von monumentalen Landschaftsbauwerken und Tafelbergen von der halben Höhe des Eiffelturms über Wald- und Wiesenhalden aus dem frühen Bergbau bis zu abgetragenen Halden, die überbaut wurden.

Dieses Portal stellt über 200 Bergehalden und ausgesuchte Deponien und andere künstliche Landschaftsbauwerke im Ruhrgebiet in ausführlichen Artikeln mit zahlreichen Fotos und einer detaillierten Anreisebeschreibung für verschiedene Verkehrsmittel vor. In vielen Dokumentationen sind Detailkarten mit Reliefbildern oder Gestern-Heute-Vergleiche mit historischem Kartenmaterial zu finden.

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19.01.2019: Ehemalige Halde Graf Bismarck VII / VIII
Ähnlich wie die Zeche Ewald in Herten hat auch die Zeche Graf Bismarck mit der Schachtanlage VII / VIII im bewaldeten Emscherbruch bestanden. Nach ihrer Schließung wurde das Gelände vom Vorgänger des Regionalverbands Ruhr zu einer der größten Mülldeponien im Ruhrgebiet umgewandelt – der Zentral-Deponie Emscherbruch.

Es ist jedoch nicht die erste "Aufhaldung" an diesem Ort. Denn auf dem Gelände der Zeche bestanden zwei Bergehalden, die teilweise abgetragen bzw. von der Deponie überschüttet wurden. Die beiden Halden sind die ersten Exemplare aus der Rubrik "Ehemalige Halden" in diesem Jahr und werden dort in historischen Bildern damals und aktuellen Luftbildern heute vorgestellt.

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Halden

Aktuell
► Aktuell wegen einer Antenne im Gespräch: Spurwerkturmin Waltrop.

Anreise, Navigation, GPS & Co. in den Dokumentationen
Jeder Bericht zu den Sehenswürdigkeiten und Bergehalden auf den Internetseiten besitzt ausführliche Informationen zur besten Anreise mit dem Auto, dem Zug oder Fahrrad. Einige nützliche und zusätzliche Hinweise dazu bietet die folgende Informationsseite. Sie erklärt, was die GPS-Koordinaten bedeuten und was bei der Navigation zu beachten ist. Und auch die Nennung der Bushaltestelle VOR dem eigentlichen Ziel bekommt ihre Bewandtnis.

Anreise zu den beschriebenen Zielen

Aktuelle Anzahl dokumentierter Halden und Deponien: 

   

01.01.2019: Halde Gärtnerbecken in Dinslaken
Beginnen wir das neue Jahr direkt mit einer neuen Haldendoku. Auch 10 Jahre nach den ersten Beiträgen gibt es immer noch neues zu entdecken und Halden zu erklimmen, die bisher noch nicht vorgestellt wurden. Der Weg führt in die Nordwest-Ecke des Ruhrgebiets nach Dinslaken. Am Rande des Geländes der Zeche Lohberg, heute mit dem "Bergpark" ein Naherholungsgebiet, liegen gleich drei Halden. Die einzige derzeit zugängliche ist die Halde Gärtnerbecken an der Gärtnerstraße. Sie ist klein und bewaldet und macht Hoffnung auf mehr, bald auch die anderen Halden Lohberg Nord und Erweiterung besuchen zu können.

Halden Direkt zur Doku

Aktuell
► Winterliche Lippeauen: Zentraldeponie Bergkamen in Rünthe.

24.12.2018: Von 2008 bis 2018 – 10 Jahre Halden-Doku
Vor zehn Jahren fing das an, was heute auf diesen Internetseiten unter der später entstandenen Adresse halden.ruhr zu lesen ist. Es war ein Uniprojekt im November und Dezember 2008, das zur Illustration die Fotografien von Landmarkenkunst im Ruhrgebiet erforderte. Der Weg führte damals zunächst zur Halde Schwerin, dann weiter zur Halde Lothringen und endete irgendwann nach weiteren Stationen am großen Geleucht auf der Halde Rheinpreußen. Damals war übrigens das Horizontobservatorium auf der Halde Hoheward noch für kurze Zeit zugänglich. Bis heute sind in der damals beginnenden Begeisterung über 200 Halden besucht und dokumentiert, weitere 50 ehemalige Halden anhand alter Luftbilder identifiziert und beschrieben.

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Letzte Änderung auf diesen Seiten: 19.01.2019
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