Es sind eindrucksvolle Erhebungen in der sonst eher flachen Landschaft und vom Menschen geschaffene Gebirge. Die Berge von nacktem Gestein als Nebenprodukt aus dem Bergbau sind zumeist rekultiviert und ideale Aussichtspunkte, Naherholungsgebiete und grüne Oasen inmitten dem dichtbesiedelten Ruhrgebiet. Das Spektrum reicht von monumentalen Landschaftsbauwerken und Tafelbergen von der halben Höhe des Eiffelturms über Wald- und Wiesenhalden aus dem frühen Bergbau bis zu abgetragenen Halden, die überbaut wurden.

Dieses Portal stellt über 200 Bergehalden und ausgesuchte Deponien und andere künstliche Landschaftsbauwerke im Ruhrgebiet in ausführlichen Artikeln mit zahlreichen Fotos und einer detaillierten Anreisebeschreibung für verschiedene Verkehrsmittel vor. In vielen Dokumentationen sind Detailkarten mit Reliefbildern oder Gestern-Heute-Vergleiche mit historischem Kartenmaterial zu finden.

Beginnen Sie die Haldentour an der Ruhr mit der Wahl einer der folgenden Rubriken:

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15.02.2019: Industrielehrpfad Langendreer
Im Thementeil der Industriekultur auf diesen Internetseiten ist der neue Beitrag zum Industrielehrpfad Langendreer jetzt zu lesen. Er beschreibt eine thematische Tour rings um und durch die Stadtteile Langendreer und Werne in Bochum. Sie verbindet Stationen der Industriegeschichte miteinander.

Neben alten Zechen, Brauerei, Brennerei, Siedlungen und anderen Themen liegen auch einige ehemalige Haldenstandorte am Wegesrand. Bergehalden mit Aussicht findet man zwar keine, dafür aber solche, die in der Rubrik "ehemalige Halden" beschrieben sind. So zum Beispiel die der Zeche Bruchstraße oder der Zeche Neu-Iserlohn.

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Aktuell
► Mit dem Fahrrad auf dem Deusenberg.

Anreise, Navigation, GPS & Co. in den Dokumentationen
Jeder Bericht zu den Sehenswürdigkeiten und Bergehalden auf den Internetseiten besitzt ausführliche Informationen zur besten Anreise mit dem Auto, dem Zug oder Fahrrad. Einige nützliche und zusätzliche Hinweise dazu bietet die folgende Informationsseite. Sie erklärt, was die GPS-Koordinaten bedeuten und was bei der Navigation zu beachten ist. Und auch die Nennung der Bushaltestelle VOR dem eigentlichen Ziel bekommt ihre Bewandtnis.

Anreise zu den beschriebenen Zielen

Aktuelle Anzahl dokumentierter Halden und Deponien: 

   

08.02.2019: Ehemalige Halden der Zeche Shamrock in Herne
Nicht nur in Castrop-Rauxel ist mit der Zeche Erin ein Stück Irland zu finden. Auch in Herne begründet sich eine Großzeche auf irischen Wurzeln und ist daher auch nach dem Kleeblatt, ein Symbol für die Grüne Insel, "Shamrock" benannt. Sie ist schon lange stillgelegt und die Schachtanlagen heute Siedlungsfläche, Gewerbe- und Industriegebiet und Standort des Freizeitbades Wananas. Die alten Halden der Zeche sind ab sofort Thema in der Rubrik "Ehemalige Halden". Keine von ihnen hat bis heute überdauert. Mit historischen Luftbildern wird die damalige Situation mit Halde dargestellt. Interaktiv lassen sie sich mit heutigen Fotos vergleichen.

Halden

Aktuell
► Winterweiße Halde Rheinelbe (Südhalde) mit der Himmelstreppe.

03.02.2019: Die Halden von Phoenix-West
Schon seit einiger Zeit sind die drei Schlackenhalden rings um das alte Hochofenwerk Phoenix-West in Dortmund Thema auf diesen Internetseiten. Entenpoth, Schallacker und Hympendahl heißen sie, die sich teilweise als ganz gute Aussichtspunkte mit Blick über das alte Werk anbieten. Mit einem neuen spontanen Besuch im winterlichen Gebiet mit Spaziergang auf der Eliasbahntrasse vom Phoenixsee nach Phoenix-West ist auch der Beitrag mit den Halden überarbeitet worden. Neben dem Bahntrassenradweg sind neue Fotos ergänzt und eine Übersichtskarte zum Gelände hinzugefügt.

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Letzte Änderung auf diesen Seiten: 15.02.2019
(c) S. Hellmann, M.Sc. • www.ruhrgebiet-industriekultur.de & www.halden.ruhr