Es sind eindrucksvolle Erhebungen in der sonst eher flachen Landschaft und vom Menschen geschaffene Gebirge. Die Berge von nacktem Gestein als Nebenprodukt aus dem Bergbau sind zumeist rekultiviert und ideale Aussichtspunkte, Naherholungsgebiete und grüne Oasen inmitten dem dichtbesiedelten Ruhrgebiet. Das Spektrum reicht von monumentalen Landschaftsbauwerken und Tafelbergen von der halben Höhe des Eiffelturms über Wald- und Wiesenhalden aus dem frühen Bergbau bis zu abgetragenen Halden, die überbaut wurden.

Dieses Portal stellt über 200 Bergehalden und ausgesuchte Deponien und andere künstliche Landschaftsbauwerke im Ruhrgebiet in ausführlichen Artikeln mit zahlreichen Fotos und einer detaillierten Anreisebeschreibung für verschiedene Verkehrsmittel vor. In vielen Dokumentationen sind Detailkarten mit Reliefbildern oder Gestern-Heute-Vergleiche mit historischem Kartenmaterial zu finden.

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04.02.17: Ehemalige Halde Giesbert in Dortmund
Nachdem in der letzten Zeit der Schwerpunkt auf den Aussichts-Halden lag, geht die neuste Erweiterung dieser Seite wieder auf eine ehemalige Halde ein, die abgetragen wurde und heute nicht mehr erhalten ist. Wie so oft befindet sich an ihrer Stelle heute eine neue Geländenutzung.

Es ist ein Gewerbegebiet, das sich an der Kieferstraße im Dortmunder Ortsteil Hombruch auf dem Areal der Schachtanlage Giesbert der Zeche Glückauf Tiefbau befindet. Während der große Spitzkegel der Zeche an der Gotthelfstraße noch heute erhalten ist, wurden an dieser Stelle mehrere Halden abgetragen. Mit einem historischen Luftbild und einer interaktiven Grafik lässt sich die damalige Situation betrachten und mit heute vergleichen.

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Aktuell
► Halde Rheinpreußen mit Blick in den Duisburger Norden.

Anreise, Navigation, GPS & Co. in den Dokumentationen
Jeder Bericht zu den Sehenswürdigkeiten und Bergehalden auf den Internetseiten besitzt ausführliche Informationen zur besten Anreise mit dem Auto, dem Zug oder Fahrrad. Einige nützliche und zusätzliche Hinweise dazu bietet die folgende Informationsseite. Sie erklärt, was die GPS-Koordinaten bedeuten und was bei der Navigation zu beachten ist. Und auch die Nennung der Bushaltestelle VOR dem eigentlichen Ziel bekommt ihre Bewandtnis.

Anreise zu den beschriebenen Zielen

Aktuelle Anzahl dokumentierter Halden und Deponien: 

   

22.01.17: Tierisch gut: Der Karnickelberg in der Hühnerheide
Eine Fahrradtour führte mich auf einen per E-Mail häufiger empfohlenen Aussichtspunkt auf einer alten Mülldeponie. Diese liegt ein wenig abseits der zentralen großen Halden im Ruhrgebiet an der nördlichen Stadtgrenze von Oberhausen. Um so überraschender ist die grandiose Aussicht, die sich dank der niedrigen Bepflanzung bietet. So sieht man die Kulisse der Industrieanlagen in Duisburg ebenso wie benachbarte Großhalden, die sich aus der Umgebung erheben, und vor allem viel Grün, das es ja nach wie vor der Meinung vieler (Auswärtiger) im Gruhrgebiet eigentlich gar nicht geben dürfte.

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Aktuell
► Beste Aussicht von der Deponie Hühnerheide in Oberhausen.

10.01.17: Auf dem Tippelsberg in Bochum
Zur großen Abwechslung unter den hier vorgestellten Erhebungen ist der Tippelsberg im Bochumer Norden ein natürlicher Berg. Oder er war es bis in die 90er Jahre, besser gesagt. Dann wurde er um etwa 30 Meter Höhe aufgestockt, u.a. mit Aushub aus dem U-Bahn-Bau in der Stadt. Seit Freigabe als Naherholungsgebiet ist er ein beliebtes Ziel von Menschen, die gerne auf herausragende Berge tippeln und die Aussicht ins mittlere Ruhrgebiet genießen möchten. Schon einige Zeit ist der Tippelsberg Thema auf diesen Seiten. Doch nun ist der Eintrag über diesen Berg um einige Fotos erweitert worden und der Text in der Einführung wird durch eine Reliefkarte illustriert.

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Letzte Änderung auf diesen Seiten: 04.02.2017
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