Es sind eindrucksvolle Erhebungen in der sonst eher flachen Landschaft und vom Menschen geschaffene Gebirge. Die Berge von nacktem Gestein als Nebenprodukt aus dem Bergbau sind zumeist rekultiviert und ideale Aussichtspunkte, Naherholungsgebiete und grüne Oasen inmitten dem dichtbesiedelten Ruhrgebiet. Das Spektrum reicht von monumentalen Landschaftsbauwerken und Tafelbergen von der halben Höhe des Eiffelturms über Wald- und Wiesenhalden aus dem frühen Bergbau bis zu abgetragenen Halden, die überbaut wurden.

Dieses Portal stellt über 200 Bergehalden und ausgesuchte Deponien und andere künstliche Landschaftsbauwerke im Ruhrgebiet in ausführlichen Artikeln mit zahlreichen Fotos und einer detaillierten Anreisebeschreibung für verschiedene Verkehrsmittel vor. In vielen Dokumentationen sind Detailkarten mit Reliefbildern oder Gestern-Heute-Vergleiche mit historischem Kartenmaterial zu finden.

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14.10.2017: Halde Westhausen
Im Dortmunder Stadtteil Bodelschwingh befindet sich die ehemalige Zeche Westhausen. Von ihr ist vor allem der historische Malakowturm samt der benachbarten Lohnhalle erhalten. In der Maschinenhalle III befindet sich ein Industriemuseum mit der alten Fördermaschine. Die übrigen Hallen und Flächen dienen als Lagerstätte oder Parkplatz.

Nichts mehr zu sehen ist von den einst drei kleineren Bergehalden, die sich rings um die Zeche erstreckt haben. Sie waren nicht besonders groß und hoch und wurden im Laufe der Zeit abgetragen. Im Beitrag zur Zeche werden die Halden in historischen Luftbildern dargestellt und rekonstruiert. Im Vergleich mit heutigen Luftbildern entdeckt man, dass sie vom Zechengelände selbst und benachbarten Wohnsiedlungen überbaut wurden.

Halden

Aktuell
► Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen vom Mechtenberg aus gesehen.

Anreise, Navigation, GPS & Co. in den Dokumentationen
Jeder Bericht zu den Sehenswürdigkeiten und Bergehalden auf den Internetseiten besitzt ausführliche Informationen zur besten Anreise mit dem Auto, dem Zug oder Fahrrad. Einige nützliche und zusätzliche Hinweise dazu bietet die folgende Informationsseite. Sie erklärt, was die GPS-Koordinaten bedeuten und was bei der Navigation zu beachten ist. Und auch die Nennung der Bushaltestelle VOR dem eigentlichen Ziel bekommt ihre Bewandtnis.

Anreise zu den beschriebenen Zielen

Aktuelle Anzahl dokumentierter Halden und Deponien: 

   

08.10.2017: Ehemalige Halde Ludwig in Essen
In der Reihe der Ehemaligen Halden im Ruhrgebiet ist nun ein Exemplar ergänzt, das in der Vergangenheit besonders hoch aus der Umgebung herausgeragt hat. Die Bergehalde der Zeche Ludwig war zeitweise etwa 25 Meter hoch und prägte sicherlich neben den Fördertürmen eine Zeit lang das Ortsbild von Bergerhausen im Essener Süden. Die Halde ist heute abgetragen. An Stelle von ihr und des Bergwerks liegt heute das Gewerbegebiet an der Schürmannstraße. Mit alten Luftbildern aus den 1920er Jahren und aktuellen Aufnahmen wird die Situation früher und heute verglichen und macht den Wandel in dieser Gegend deutlich.

Halden Halden

Aktuell
► Herbst auf der Halde Centrum in Bochum.

30.09.2017: Halde Margarethe in Dortmund-Sölde
Zwei Bergehalden waren in der Umgebung der Zeche Margarethe im Dortmunder Stadtteil Sölde zu finden. Eine davon, die größere am Ufer der Emscher, ist auch heute noch in Teilen erhalten. Der Emscher-Radweg führt direkt an ihr vorbei. Die zweite Halde gehört eigentlich in die Rubrik der ehemaligen Halden und bildet sogar dort – nun wird dieses Rätsel gelüftet – den heutigen Teil des Titelbildes. An ihrer Stelle findet man nämlich heute zwei Supermärkte samt Parkplatzflächen. Beide Halden sind Thema im Beitrag zum Emscherweg, der im Themenbereich Industriekultur, Rad- und Wanderwege ganz frisch online gegangen ist.

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Letzte Änderung auf diesen Seiten: 16.10.2017
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