Es sind eindrucksvolle Erhebungen in der sonst eher flachen Landschaft und vom Menschen geschaffene Gebirge. Die Berge von nacktem Gestein als Nebenprodukt aus dem Bergbau sind zumeist rekultiviert und ideale Aussichtspunkte, Naherholungsgebiete und grüne Oasen inmitten dem dichtbesiedelten Ruhrgebiet. Das Spektrum reicht von monumentalen Landschaftsbauwerken und Tafelbergen von der halben Höhe des Eiffelturms über Wald- und Wiesenhalden aus dem frühen Bergbau bis zu abgetragenen Halden, die überbaut wurden.

Dieses Portal stellt über 200 Bergehalden und ausgesuchte Deponien und andere künstliche Landschaftsbauwerke im Ruhrgebiet in ausführlichen Artikeln mit zahlreichen Fotos und einer detaillierten Anreisebeschreibung für verschiedene Verkehrsmittel vor. In vielen Dokumentationen sind Detailkarten mit Reliefbildern oder Gestern-Heute-Vergleiche mit historischem Kartenmaterial zu finden.

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29.04.17: Halde General Blumenthal 8
Es war lange eine der unzugänglichen Halden im Ruhrgebiet, deren Betreten auf vielen Schildern verboten war. Doch heute führt sogar ein Wanderweg aus der Serie des "Halden-Hügel-Hoppings" (dazu demnächst mehr) über den Gipfel.

Die neuste vorgestellte Bergehalde liegt neben der ehemaligen Schachtanlage 8 der Zeche General Blumenthal, die vor allem in Recklinghausen Kohle förderte. Vom bis zu 22 Meter über dem Gelände hohen Hügel lässt sich der Blick über das Bachtal, die Eisenbahnstrecke im Süden und zur nahen Haard schweifen. Sie wartet förmlich darauf, erkundet zu werden – gerne auch als Teil der Wanderung auf dem HN – "Haard und Oer - Natürlich geschichtlich".

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Aktuell
► Halde General Blumenthal VIII in Oer-Erkenschwick.

Anreise, Navigation, GPS & Co. in den Dokumentationen
Jeder Bericht zu den Sehenswürdigkeiten und Bergehalden auf den Internetseiten besitzt ausführliche Informationen zur besten Anreise mit dem Auto, dem Zug oder Fahrrad. Einige nützliche und zusätzliche Hinweise dazu bietet die folgende Informationsseite. Sie erklärt, was die GPS-Koordinaten bedeuten und was bei der Navigation zu beachten ist. Und auch die Nennung der Bushaltestelle VOR dem eigentlichen Ziel bekommt ihre Bewandtnis.

Anreise zu den beschriebenen Zielen

Aktuelle Anzahl dokumentierter Halden und Deponien: 

   

14.04.17: Ehemalige Halde Mansfeld I / IV in Bochum
Die Rubrik über die abgetragenen und überbauten Bergehalden im Ruhrgebiet hat neuen Nachwuchs bekommen. Ergänzt wird sie nun um die Halde der Zeche Mansfeld an der Schachtanlage I / IV, die im Bochumer Stadtteil Langendreer unweit des Bahnhofs Kohle förderte. Die Halde lag ein wenig abseits von der Zeche am Rande der Ortsbebauung und unmittelbar an landwirtschaftlichen Flächen gelegen. Die Felder und die Halde sind heute nicht mehr vorhanden. An ihrer Stelle erstreckt sich das Industriegebiet östlich des Ümminger Sees, das auch Flächen der benachbarten Zeche Vollmond überbaut.

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Aktuell
► Frühling an der Halde Lothringen in Bochum.

30.03.17: Halde und Landschaftsbauwerk Sterkrade
Bis auf den markanten Förderturm samt Schachthalle und einem Grubengas-Kraftwerk ist von der Zeche Sterkrade nicht mehr viel erhalten. Das weite Zechengelände wird von der Natur zurückerobert. Auch von der ehemaligen Bergehalde, ein eher kleines Exemplar, ist nichts mehr vorhanden. Dafür ist im Norden nach Schließung der Zeche das große Landschaftsbauwerk Sterkrade entstanden. Es besteht aus runden Hügeln mit je einem Sport- und Volleyballplatz auf den Gipfeln und wird vom Fahrradweg erschlossen.

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Letzte Änderung auf diesen Seiten: 29.04.2017
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