Es sind eindrucksvolle Erhebungen in der sonst natürlicherweise eher flachen Landschaft und künstliche, vom Menschen geschaffene Gebirge. Die Berge von nacktem Gestein als Nebenprodukt aus dem Bergbau sind zumeist rekultiviert und ideale Aussichtspunkte, Naherholungsgebiete und grüne Oasen inmitten der dichtbesiedelten Metropolregion Ruhrgebiet zwischen Kamp-Lintfort und Hamm und zwischen Marl und Sprockhövel. Das Spektrum reicht von monumentalen Landschaftsbauwerken und Tafelbergen von fast der halben Höhe des Eiffelturms bis hin zu kleinen Wald- und Wiesenhalden aus dem frühen Bergbau oder solchen, die abgetragen und durch Wohn- oder Gewerbegebiete überbaut wurden.

Dieses Portal stellt fast 200 Bergehalden und ausgesuchte Deponien und andere künstliche Landschaftsbauwerke im Ruhrgebiet vor. Um die jeweiligen Ziele einfach besuchen zu können, werden diese Artikel neben erläuternden Texten und zahlreichen Fotos auch durch eine detaillierte Anreisebeschreibung für Auto, Nahverkehr und mit dem Fahrrad ergänzt. In manchen Haldenartikeln sind Detailkarten mit Relief oder Gestern-Heute-Vergleiche mit historischem Kartenmaterial zu finden. Beginnen Sie die Haldentour an der Ruhr mit der Wahl einer der folgenden Rubriken:

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07.12.16: Die Halde am Göpelschacht Lina
Direkt am Ausgangspunkt der kurzen Tour auf dem jungen Bergbauwanderweg "Montanweg Nord" in Sprockhövel, genauer gesagt in Bossel, befindet sich eine kleine Abraumhalde, auf deren Fläche der Schuppen eines Hofes steht. Dankenswerterweise ist sie eine Station des Themenwanderwegs und durch ein kleines Schild erläutert und benannt.

Die Halde steht am Standort des alten Göpelschachtes Lina der Zeche Vereinigte Concordia gegenüber dem alten Bahnhof Bossel an der Eisenbahnstrecke Wuppertal-Hattingen, wo die Bosseler Kleinbahn abgezweigt ist. Sie wird in der Dokumentation des Weges näher vorgestellt und mithilfe historischer Aufnahmen auch ohne Überbauung durch den Schuppen gezeigt.

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Aktuell
► Das Geleucht – die schönste Adventskerze der Welt auf Halde Rheinpreußen.

Anreise, Navigation, GPS & Co. in den Dokumentationen
Jeder Bericht zu den Sehenswürdigkeiten und Bergehalden auf den Internetseiten besitzt ausführliche Informationen zur besten Anreise mit dem Auto, dem Zug oder Fahrrad. Einige nützliche und zusätzliche Hinweise dazu bietet die folgende Informationsseite. Sie erklärt, was die GPS-Koordinaten bedeuten und was bei der Navigation zu beachten ist. Und auch die Nennung der Bushaltestelle VOR dem eigentlichen Ziel bekommt ihre Bewandtnis.

Anreise zu den beschriebenen Zielen

Aktuelle Anzahl dokumentierter Halden und Deponien: 

   

30.11.16: Halden der Zeche Emscher-Lippe in Datteln
In Datteln befindet sich das größte Wasserstraßenkreuz Europas. Hier stroßen gleich mehrere Kanäle nach Dortmund, Hamm, Duisburg, Wesel und Emden aufeinander. Und an dieser verkehrsgünstigen Lage für die Schifffahrt förderte die Zeche Emscher-Lippe bis 1972 Kohle. An den Ufern der Kanäle sind vier Bergehalden entstanden, von denen heute noch drei existieren. Spannenster Fakt ist sicherlich dabei das in Entwicklung befindliche Museum in einem alten Bunker im Innern einer der Halden. Neben einem Ausbau mit Kartenmaterial und überarbeiteter Beschreibung wurde auch die ehemalige Halde an der alten Gründungsschachtanlage ergänzt.

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Aktuell
► Winterliche Halde Großes Holz in Bergkamen.

19.11.16: Ehemalige Halde Prosper I
Die Schachtanlage I der Zeche Prosper befand sich direkt am Rhein-Herne-Kanal im Bottroper Stadtteil Ebel. Während die Zeche als letzte in Deutschland überhaupt noch Kohle fördert, wurde diese Schachtanlage bereits in den 1950er Jahren geschlossen. Gleich drei Bergehalden wurden wie an einer Perlenschnur aufgereiht von der Zeche angeschüttet. Keine von ihnen ist heute noch erhalten. Eine liegt unter einem Gewerbegebiet, eine ist ein Brachgelände und die dritte befand sich dort, wo Autofahrer heute auf die Autobahn 42 fahren.

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Letzte Änderung auf diesen Seiten: 07.12.2016
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